Arbeitszeit verständlich auswerten
Die Auswertungen verbinden geplante Sollzeit mit tatsächlich erfasster Arbeitszeit. Wähle zunächst die gewünschte Person und den Zeitraum: letzte sieben Tage, Monat oder Jahr. Angezeigt werden unter anderem Arbeitsstunden, Sollstunden, Abweichung, Urlaub, Krankheit und fehlende Einträge.
Zahlen richtig einordnen
Eine Abweichung ist nicht automatisch eine genehmigte Überstunde. Sie zeigt zunächst nur den rechnerischen Unterschied zwischen Soll und Ist. Offene Zeiteinträge, fehlende Pausen oder noch nicht entschiedene Korrekturen können das Ergebnis verändern. Prüfe deshalb Auffälligkeiten vor einer betrieblichen Bewertung.
Bei Teilzeitkräften stammt das Wochenziel aus dem persönlichen Arbeitszeitmodell. Für einzelne Tage können veröffentlichte Dienste abweichende Sollwerte liefern. Genehmigter Urlaub wird anders behandelt als Krankheit oder ein freier Tag.
Monatsabschluss vorbereiten
Kontrolliere fehlende Starts und Enden, offene Korrekturen sowie ungewöhnlich lange Arbeitszeiten. Exportiere einen Nachweis erst, wenn der Zeitraum vollständig ist. Verwende Auswertungen nicht ohne geeignete Rechtsgrundlage zur verdeckten Leistungs- oder Verhaltenskontrolle. Zugriffe sollten auf Personen beschränkt bleiben, die sie für Personalverwaltung, Abrechnung oder eigene Informationen tatsächlich benötigen.