Vertragliche Sollzeit hinterlegen
Unter Mitarbeiter → Arbeitszeitmodell pflegt die Verwaltung die Wochenstunden, Urlaubstage und regelmäßigen Arbeitszeiten einer Person. Für jeden Wochentag können Beginn, Ende, Soll-Minuten und geplante Pause getrennt angegeben werden. Damit lassen sich Vollzeit, Teilzeit und individuelle Verteilungen korrekt abbilden.
Werte aufeinander abstimmen
Die Summe der täglichen Soll-Minuten sollte der vereinbarten Wochenzeit entsprechen. Bei 40 Wochenstunden können beispielsweise fünf Tage mit jeweils 480 Soll-Minuten hinterlegt werden. Eine geplante Pause wird nicht als Arbeitszeit gerechnet. Bei freien Tagen bleiben Beginn und Ende leer und die Sollzeit steht auf null.
Im Dienstplan veröffentlichte konkrete Schichten können von der regelmäßigen Vorlage abweichen. Sie haben für den jeweiligen Tag Vorrang. Das Arbeitszeitmodell ist daher der verlässliche Standard für Wochen ohne abweichenden Dienst.
Änderungen dokumentieren
Passe ein Modell erst ab dem vereinbarten Änderungszeitpunkt an. Kontrolliere danach die Wochenanzeige des Mitarbeiters. Rückwirkende Vertragsänderungen können bestehende Auswertungen verfälschen und sollten fachlich geprüft werden. Urlaubstage werden als vertragliches Jahreskontingent gepflegt; bereits genehmigte Abwesenheiten werden davon getrennt ausgewertet.